Fussball ist die Kunst, mit 44 krummen Beinen eine luftgefüllte Lederkugel in 2 grosse Netze zu dreschen (Tomus Verlag München)

Stollen: Eine Art massiver Spikes unter den Sohlen der Fussballschuhe, sollen das Ausrutschen bei Betreten des nassen Rasens oder der glitschigen Haut des gegnerischen Oberschenkels verhindern. Vor allem auf dem Letzteren findet der Spieler guten Halt, wenn seine Metallstollen abgenutzt sind und nach allen Seiten Metallfetzen wegstehen. Dies soll zwar durch den Schiedsrichter vor dem Spielbeginn kontrolliert werden; der kluge Spieler aber entgeht dieser Kontrolle, indem er erst Sekunden vor dem Anpfiff einläuft. Für das Fussballspiel gilt: Gutes Schuhwerk erhöht die Sicherheit.
Tor: An seinen beiden Enden verjüngt sich das Fussballfeld zum Tor. In dieses treffen ist das höchste und erhabenste Ziel eines jeden Fussballers. Trifft ein Spieler ins gegnerische Tor, so reisst er sofort beide Arme in die Luft und rast einmal um den ganzen Platz; das nennt man eine Platzrunde. Anschliessend werfen sich seine Mitspieler auf ihn und bilden einen Haufen. Bei sogenannten „wichtigen“ Toren machen die Spieler einen grossen Haufen.
Trifft ein Spieler ins eigene Tor, heisst das „Eigentor“. Diese sind bei Spielern und Trainern weniger beliebt als beim Gegner.
Vor dem Tor steht der Torwart. Er soll Tore verhindern. Da die Zuschauer aber Tore sehen wollen, ist er eigentlich ihr natürlicher Feind. Tatsächlich wird er aber von ihnen sehr bewundert. Damit der Torwart nicht von wütenden Zuschauern von hinten angegriffen wird, schützt ihn ein Netz. (Siehe unter Tor!)
Unschuldslamm:
Jeder Spieler, der zum Schiedsrichter zitiert wird.

Vereisen: Früher konnte ein Spieler mit einem gebrochenen Unterschenkel nicht mehr weiter am Spielgeschehen teilnehmen.
Eines Tages wurde jedoch von den Wissenschaftlern das Vereisen entwickelt. Dabei wird das gebrochene Bein so lange mit einer Kühlflüssigkeit besprüht, bis der gebrochene Knochen wieder fest zusammengefroren ist; so kann dann der Spieler fast schmerzfrei weiterspielen. (Vereisen zählt bisher noch zu den erlaubten Dopingmitteln.)

Somit ist diese Serie vorerst beendet. Die Redaktion hofft es hat allen gefallen.