Worte des „Giftzwärgs“
Liebe Leserinnen und Leser
Mit diesem Cluborgan Nr. 4/05/06 möchte sich, nebst dem Redaktor Fernand Grand, auch „dr Giftzwärg“ definitiv verabschieden.
Ich weiss, dass nicht alle meine Äusserungen vertrugen. Aber das Ziel von mir als „Giftzwärg“ war ja auch den Lesern, vor allem aber einigen selbstzufriedenen Spielern ein wenig auf die Zehen zu stehen. Nie aber habe ich persönliche namentliche Angriffe germacht, denn das wäre das Ziel verpasst und schlecht. Im Fachjargon heisst das, dies wäre kontraproduktiv. Manchmal ist es halt schon so, dass man die Wahrheit oder eigene Fehler nicht unbedingt eingesteht. Dies ist auch schon dem „Giftzwärg“ passiert. Auch der ist nicht fehlerlos. Klar ist nur eins: Ich habe bewusst etwas übertrieben.
Mit dem Schreiben hörte ich nicht auf wegen der Kritik einzelner Aktiven die meinen Namen unbedingt wissen wollten, es als feige betrachteten wenn ich ihn nicht nenne.
Ich hörte auf weil die sportliche Situation in der einen oder anderen Mannschaft etwas prekär wurde und keine Worte des „Giftzwärgs“ daran etwas geändert hätte. Zu diesem Zeitpunkt waren die Worte der Trainer wichtiger.
Trotzdem haben mir meine Beobachtungen in diesem Verein Spass gemacht und die Typen sind auch nicht so übel. Ich hoffe der SC Basel Nord besteht noch weitere Jahre mit mindestens 3 Mannschaften, besser wäre noch eine mehr, z.B. mit einer 4. Liga-Mannschaft und einer Veteranen-Mannschaft die etwas höher platziert ist als auf dem 6. Rang oder so ähnlich. Die Senioren sind ja eh Spitze. Schluss der spitzen Bemerkungen.
Wenn ihr meinen Namen wissen wollt, fragt den Ex-Redaktor. Er darf ihn ohne weiteres nennen obwohl ich annehme dass er es doch nicht tut.
Viel Spass und Erfolg für die Zukunft. Ich hoffe ihr bleibt alle fit und munter. Wir werden uns schon wiedereinmal über den Weg laufen oder springen.
Dr Giftzwärg
PS. Auf der nächsten Seite seht ihr den Bericht ganz klein, den ich im Cluborgan Nr. 3 schreiben wollte. Ich nehme an dies trifft nicht mehr zu ....oder doch ????
Worte des „Giftzwärgs“ sprich nicht veröffentlichten Bericht vorgesehen für das Cluborgan Nr. 3/05/06 oder so ähnlich !
Ich habe wiedereinmal Zeit gefunden die Mannschaften bei den Spielen und in den Trainings zu beobachten. Was ist mir da wohl aufgefallen ?
Bei oder vor den Spielen:
Zuerst einmal die Nervosität des Trainers oder des Obmannes. Warum nur ist der so nervös ? Klar, genau 10 Spieler sind da und der elfte Mann hat gesagt er kommt etwas später. Kommt er oder kommt er nicht ? Natürlich wären es mindestens 12 Spieler gewesen aber einer hat per Mail, SMS oder telefonisch sich noch am Spieltag kurzfristig abgemeldet. Tolle Vorbereitung und der eine Spieler der hier ist ist nicht ganz fit aber immerhin er kam. Unruhe ist vorprogrammiert und Unruhe bringt auch Unsicherheit. Unsicherheit heisst es passieren viele kleine Fehler die sich aber stark auf ein Spiel auswirken können. Fehler im Spiel kann aber Gegentor heissen oder eine gute Torchance wird leichtsinnig vergeben. Konzentrationsmangel heisst das, dank der Unruhe vor und während dem Spiel. Es spielen hier viele Faktoren mit. Einige Faktoren aber könnten mit einer besseren Einstellung gelöst werden.
Im Training:
Klar ist, spielen wollen alle aber nur elf Spieler können anfangen. Ein Teil dieser „Spieler“ aber suchen alle möglichen Gründe um nicht unbedingt trainieren zu müssen. Bekannt ist, dass eine Fussballmannschaft eigentlich zusammen auftreten sollten und zwar im Training wie in den Spielen. Zusammenhalt nennt man dies. Zusammenhalt ist legales Doping für Teamgeist. Teamgeist heisst Bereitschaft Fehler meiner Mitspieler auszubügeln und mein Bestes zu geben. Einsatz, Kampf, Wille, Wille benötigt man, nebst Geist und Technik um zu gewinnen. Mindestens aber punkten wollen wir und sind bereit dafür hart zu arbeiten. Kaum sind aber die Spiele vorbei also Halbzeit in der Meisterschaft, ist ein Trainingsbesuch absolut unnötig. Veteranen 6 – 8 Spieler, 5. Liga-Mannschaft 7 - 9 Spieler. Bei den Senioren wechselt es so oder so von 6 – 10 Spieler, letztere Zahl wäre ja noch gut. Nur die Regelmässigkeit fehlt.
Klar ist, dass man eine Pause ohne offizielles Training machen sollte.
Ist ja auch für die Gesundheit der Spieler wichtig. Aber jeder Trainer/Obmann sagt bis dann wird trainiert und dann ist Pause. Dies sollte man einhalten wenn man nicht gerade verletzt ist, eben Teamgeist.
Ich wiederhole mich. Ich habe Verständnis wenn es geschäftlich, gesundheitlich oder einmal aus einem anderen Grund nicht geht. Abmelden ist das Minimum und zeigt auch ob ein Spieler Anstand hat oder nicht. Schliesslich hat der Spieler ja zur Mannschaft gesagt und da gehört eben dieser Anstand dazu. Aufhorchen muss „dr Giftzwärg“ wenn das Fehlen und sich nicht abmelden die Regel wird.
Eine Mannschaft - so – wie ist das nur möglich. Gerne lasse ich mich eines Besseren belehren. Dass das anders sein könnte, weiss ich.
Na ja. In der Rückrunde wird alles besser. Warum nicht.
Viel Glück und Erfolg für die Rückrunde wünscht allen,
„dr Giftzwärg“ das Luder
PS. Merkt der Leser etwas ? Nicht, das ist Pech. Wie sagte Einstein oder war es Mozart, könnte auch von Orson Welles stammen ! Wird etwas zweimal gelesen, besteht die Möglichkeit es einmal zu behalten. „Dr Giftzwärg“ hat einzelne Sequenzen aus den Berichten vom letzten Cluborgan Nr. 2/05/06 extra übernommen. So könnte es sein, dass Spieler / Betroffene dies zweimal lesen und so auch eine 2. Chance zur selbstkritischen Betrachtung haben !?
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